PwC Luxembourg präsentiert die Ergebnisse des Jahres 2010

Die Gesellschaft hält der Krise stand und investiert in die für Luxemburg zukunftsträchtigen Sektoren

 PwC Luxembourg präsentierte die Ergebnisse des Geschäftsjahres mit Abschluss zum 3o. Juni 2010. Didier Mouget, Managing Partner der Gesellschaft, erinnerte daran, dass es sich um ein schwieriges Jahr für die gesamte luxemburgische Wirtschaft handelte und dass das Geschäftsjahr noch von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise geprägt war.

Trotz dieses Hintergrunds verzeichnet PwC Luxemburg mit einer Beschäftigtenzahl von nahezu 2000 Personen einen Umsatz von 233 Millionen Euro; dies entspricht einer Steigerung um 3,1% im Vergleich zum Vorjahr.

Innerhalb der drei Tätigkeitsbereiche der Gesellschaft lässt sich das Geschäft wie folgt aufgliedern: Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Dienstleistungen (60%), Steuerberatung (21%), Consulting (19%). Die Wirtschaftsprüfung verzeichnete eine Umsatzsteigerung, während die Ergebnisse der Steuerberatung stabil blieben und das Consulting einen leichten Rückgang erfuhr.

Auch wenn diese Ergebnisse leicht über den Budgetschätzungen liegen, zeigt sich die Gesellschaft im Hinblick auf die Zukunft dennoch vorsichtig optimistisch. Auf den Märkten bestehen weiterhin zahlreiche Unsicherheiten, wie beispielsweise die jüngste Krise der Staatsverschuldung oder die zahlreichen regulatorischen und steuerlichen Entwicklungen auf internationaler Ebene; die Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs sind real, aber noch zaghaft.

Unsere positive Performance spiegelt die Investitionen in die für unsere Tätigkeit essentiellen drei Säulen wider: unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und unsere Schlüsselmärkte, erklärt Didier Mouget. Für 2011 rechnen wir mit einem Wachstum von 5%. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir unsere Investitionen in die Suche und Schaffung innovativer Lösungen intensivieren. Wir werden die Förderung Luxemburgs im Ausland durch Geschäftsreisen in Länder mit hohem Entwicklungspotential wie beispielsweise China ebenfalls verstärken.“

„PwC“, ein globales Markenzeichen

Im Jahr 2010 gab es ein Ereignis von wesentlicher Bedeutung für das gesamte PwC-Netzwerk: die Neugestaltung der visuellen Identität und des Markenzeichens.

Seit dem 4. Oktober 2010 hat PwC das Markenzeichen der Gesellschaft geändert, um die Präsentation des globalen Netzwerks gegenüber Kunden und Mitarbeitern zu aktualisieren und zu verstärken. Konkret zeichnet sich dieses neue Markenzeichen durch ein vereinfachtes Logo aus, das sich aus den kleingeschriebenen Initialen „pwc“ zusammensetzt. Es wurde für eine leichtere Handhabung konzipiert und ist für eine digitale Nutzung besser tauglich.

Über die fachlichen Kompetenzen und Erfahrungen hinaus ist das PwC-Netzwerk für seine Fähigkeit bekannt, Beziehungen aufzubauen und weiterzuentwickeln, die die Kunden bei der Wertschöpfung unterstützen.

Nähe und Solidarität gegenüber Wirtschaftsakteuren

Eine kundennahe Beziehung war insbesondere in dieser Periode der Unsicherheit notwendig. Alle Partner und Mitarbeiter von PwC Luxembourg haben die Behörden und Kunden der Gesellschaft und insbesondere diejenigen, die bedeutenden Schwierigkeiten im Hinblick auf ihre Tätigkeit in Luxemburg und auf Konzernebene ausgesetzt waren, unterstützt. „Dieser Ansatz spiegelt die Beziehung wider, die wir zu unseren Kunden aufbauen und die auf Vertrauen und Langfristigkeit basiert“, erläutert Didier Mouget.

Um Expertenwissen in bestimmten Tätigkeitsbereichen auszubauen und den Anforderungen der Kunden bestmöglich nachzukommen, hat PwC Luxembourg darüber hinaus zehn neue Partner ernannt, darunter drei, die aus anderen Gesellschaften des Finanzplatzes zu PwC gestoßen sind. Darüber hinaus sind zwei Partner in das Direktionskomitee der Gesellschaft aufgenommen worden: Rima Adas (Human Capital Leader) und Jean-François Kroonen (Advisory Leader). Die neue Zusammensetzung des Direktionskomitees wurde von allen Partnern der Gesellschaft für einen Zeitraum von vier Jahren bestätigt.

Advisory: ein neu strukturierter Tätigkeitsbereich mit wieder hohen Wachstumsraten

Die Advisorybranche hat von den meisten strategischen Bemühungen während dieses Jahres profitiert. Eine neue Leitung dieses Bereichs mit Jean-François Kroonen an ihrer Spitze wurde ernannt. Er leitet einen Bereich mit 250 Mitarbeitern und damit den führenden Akteur des Unternehmensberatungsmarktes in Luxemburg. Diese Neustrukturierung veranschaulicht einen ersten Schritt in der Absicht der Gesellschaft, ihre Position an diesem Markt in Übereinstimmung mit der Strategie des globalen Netzwerks auszubauen. „Auch wenn PwC Luxembourg zweifellos für das Expertenwissen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung bekannt ist, verfügt die Gesellschaft darüber hinaus über eine solide Erfahrung und Expertise im Consulting, erläutert Jean-François Kroonen. Dank rund dreißig Fachleuten sind wir beispielsweise an wichtigen Transaktionen im Bereich Mergers and Acquisitions (M&A) beteiligt. Unsere Expertise im Aufsichtsrecht und im Consulting ist am Markt ebenfalls längst anerkannt. Beispielsweise haben wir kürzlich den Preis „Best ICT Strategy Company“ bei den letzten ITOne ICT Awards erhalten. Um dem starken Wachstum dieser Aktivitäten gerecht zu werden, plant die Gesellschaft, weitere Experten einzustellen, die über die am Markt anerkannten Kompetenzen verfügen.

Wirtschaftsprüfung: Qualität hat Vorrang

In diesem Jahr verzeichnete die Wirtschaftsprüfung eine Umsatzsteigerung, was einen Aufschwung der Tätigkeit in bestimmten Sektoren wie dem Asset Management und in geringerem Maße im Bereich Private Equity widerspiegelt. Der Beruf des Prüfers muss heute einer wesentlichen gesetzlichen Änderung Rechnung tragen: die Umsetzung der 8. Richtlinie in nationales Recht über das am 18. Dezember 2009 verabschiedete Gesetz. Diese Umsetzung führt ein Prinzip der öffentlichen Beaufsichtigung für die Prüfer sowie ein System der Qualitätskontrolle ein.

 „Eine Finanzkrise steht synonym für erhöhte Risiken in unseren Prüfungsberufen, hebt Pascal Rakovsky, Audit Leader, hervor. Vor diesem Hintergrund besteht unser absolutes Ziel für unsere gesamten Prüfungshandlungen darin, ein tadelloses Maß an Qualität und Effizienz zu wahren. Dieser Ansatz ermöglicht es uns darüber hinaus, die tiefgreifende gesetzliche Reform, die eine Beaufsichtigung der Prüfer durch die CSSF impliziert, gelassen anzugehen.“ Die für die Arbeiten erforderliche Infrastruktur, darunter die EDV-Tools, hat einen wichtigen Platz unter den Hilfsmitteln inne, die Qualität und Effizienz im Rahmen der erbrachten Arbeit sicherstellen. „Ab Mitte 2011 werden wir diesbezüglich ein neues EDV-Tool integrieren. Dieses Programm wird derzeit auf weltweiter Ebene getestet. Es kombiniert unsere Anforderungen an Effizienz und Qualität und trägt den aktuellen Herausforderungen, denen die Prüfer gegenüberstehen, Rechnung“, ergänzt Pascal Rakovsky

Steuern: Die gesetzlichen Änderungen in Möglichkeiten transformieren

Die Steuerberatungsbranche war von den Auswirkungen der Finanzkrise geprägt; insbesondere die Tätigkeiten auf internationaler Ebene waren in den meisten Ländern von der Wirtschaftskrise massiv betroffen. Andererseits ist der steuerliche Druck in einigen Ländern gestiegen, was einen erhöhten Beratungsbedarf seitens der Kunden impliziert. „Die Änderung des regulatorischen und steuerlichen Umfelds muss uns wie in der Vergangenheit motivieren, Luxemburg als geschäftlichen Standort zu präsentieren, der diese Aspekte zugunsten unserer Kunden meistert“, erläutert Wim Piot, Tax Leader. Die jüngsten Entwicklungen bestätigen den Wunsch, die Wettbewerbsfähigkeit Luxemburgs im steuerlichen Bereich zu wahren. PwC Luxembourg ist der Ansicht, dass das Transfer Pricing[1], die Vermögensverwaltung und die Gesellschaftsmigrationen diesbezüglich äußerst wichtige Möglichkeiten für die Gesellschaft und Luxemburg darstellen.

Mehr als 300 vorgesehene Neueinstellungen im Jahr 2011

Während des Geschäftsjahres 2010 hat PwC Luxembourg mehr als 300 neue Mitarbeiter eingestellt; dies entspricht einer deutlichen Erhöhung des Personalbestands um 3,4%. „Diese Neueinstellungstendenz dürfte sich in 2011 fortsetzen“, erklärt Rima Adas, Human Capital Leader. Darüber hinaus führen neu entstehende Tätigkeitsbereiche in Luxemburg zu einem Bedarf an Personalressourcen, für die PwC Luxembourg ein selektives Neueinstellungsprogramm mit klar definierten Profilen durchführt.

Mit fast 2000 Mitarbeitern erweitert PwC Luxembourg jedes Jahre das interne Schulungsprogramm, das sowohl fachliche als auch „Soft Skills“ Aspekte abdeckt. Rima Adas präzisiert: „Wir berücksichtigen dabei auch, dass unser internes und internationales Mobilitätsprogramm wesentlicher Bestandteil dieses Konzeptes ist. Wir begrüßen nicht weniger als 90 Mitarbeiter aus anderen Büros des Netzwerks für eine mehr oder weniger lange Zeit.“ Gleichzeitig sind mehr als 60 Mitarbeiter von Luxemburg ins Ausland gegangen. Diese internationalen Erfahrungen erweisen sich in mehr als einer Hinsicht als nützlich. Während sie ihr Kontaktnetzwerk erweitern, öffnen sich die Mitarbeiter für andere Kulturen und Ansätze in Bezug auf die Arbeitsmethoden. PwC Luxembourg ist ferner die luxemburgische Gesellschaft mit dem höchsten Frauenanteil unter den Partnern.

Ein vorsichtiges und verantwortungsvolles Management

Hinsichtlich der Verwaltung der Infrastrukturen optiert die Gesellschaft PwC, die im fünften Jahr in Folge mit dem Gütezeichen "Superdreckskescht" des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen ausgezeichnet wurde, für eine ökologisch verantwortungsvolle Vorgehensweise in ihren Arbeitsabläufen. Die Einführung elektronischer Hilfsmittel für die Dokumentenverwaltung und Archivierung sowie die Kontrolle der Auswirkung auf die Umwelt sind Teil dieser Vorgehensweise. „Wir setzen die bereits unternommenen Anstrengungen fort, um die Effizienz und Zuverlässigkeit unserer Systeme und internen Abläufe weiterhin zu verbessern“, führt Valérie Piastrelli, Chief Operating Officer, aus.

Zukunftsvision

Auf der Grundlage einer langfristigen Vision für die luxemburgische Wirtschaft bekräftigt PwC Luxembourg das Vertrauen in die Attraktivität des Finanzplatzes dank seiner weltweit anerkannten Expertise. „In 2010 gingen mehr als 80% der durch europäische Fonds generierten Nettoabsätze von grenzüberschreitenden Fonds aus, bei denen Luxemburg die unbestrittene Nummer Eins ist, erläutert Marc Saluzzi, Market Leader Financial Services. Auch wenn der Wettbewerb zwischen den Ländern immer härter wird, darf nichts unterlassen werden, um unseren Status als wichtiger Finanzplatz in Europa und auf weltweiter Ebene zu wahren.“ PwC Luxembourg leistet dazu einen bemerkenswerten Beitrag, indem mehr als 4000 Manntage pro Jahr im Ausland zur Förderung des Landes investiert werden und ein Team von 20 Personen im Bereich der Wirtschafts- und Finanzforschung unterstützt wird.  Die Herausforderung für die nächsten Monate und die kommenden Jahre besteht darin, Luxemburg als Referenzzentrum für zukunftsträchtige Sektoren wie beispielsweise die sogenannte „Grüne“ Wirtschaft zu positionieren. Dieser neue Markt beschäftigt eine Arbeitsgruppe, die alle Kompetenzen der Gesellschaft repräsentiert. In Fortführung des Konzepts „Luxembourg: Where Else“ sind Fördermaßnahmen für weitere zukunftsträchtige Sektoren vorgesehen wie beispielsweise Telekom-Sektor, geistiges Eigentum und E-Handel.  Eine weitere Herausforderung für PwC Luxembourg: Steigerung der Präsenz in der Großregion, die eine Quelle für bedeutende Möglichkeiten für Luxemburg und umgekehrt darstellt. „Derzeit bestehen die grenzüberschreitenden Kooperationen vor allem bei großen strategischen Projekten, erklärt Luc Henzig, Market Leader für den öffentlichen und gewerblichen Sektor. Der Kooperationsprozess zwischen den verschiedenen Unternehmen der Großregion muss weiter voranschreiten. Wir möchten zu den Akteuren zählen, die an dieser Dynamik beteiligt waren.“ Als ermutigendes Zeichen gilt, dass derzeit Kooperationen in der Großregion im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen und der Gesundheitsfürsorge analysiert werden.

Fortsetzung des Engagements für 2011

 Am Beginn eines neuen Jahres, das reich an Herausforderungen ist, bekräftigt PwC Luxembourg das langfristige Engagement im Hinblick auf die wesentlichen Komponenten Luxemburgs und der Großregion: die Gemeinschaft, die Umwelt, die wirtschaftlichen Tätigkeitsbereiche und die Mitarbeiter. „Über unsere Engagements zugunsten der Wirtschaft und des Finanzplatzes hinaus haben wir insbesondere in dieser von der Krise geprägten Zeit unsere Unterstützungsleistungen gegenüber allen unseren Partnern im kulturellen und sozialen Bereich fortgeführt, fügt Didier Mouget hinzu. In 2010 haben wir unseren Beitrag zu den Tätigkeiten wichtiger kultureller Akteure wie beispielsweise dem MUDAM und dem Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster; zu sozialen Initiativen, darunter die Krebsstiftung über den „Relais pour la Vie“, sowie zu sportlichen Veranstaltungen wie dem „Postlaaf“ geleistet.“ Regelmäßige Beiträge zu den Überlegungen betreffend die Zukunft der Wirtschaft des Landes werden darüber hinaus durch eine Vertretung in den meisten Berufsverbänden oder Arbeitsgruppen geleistet: Haut Comité de la place financière, IRE, ABBL, ALFI, ACA, FEDIL,…. „In 2011 wird PwC Luxembourg diese Anstrengungen fortführen. Dies im Bemühen um den Aufbau von Beziehungen zwischen den Akteuren des Landes, unabhängig davon, ob sie politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Natur sind, schlussfolgert Didier Mouget. In der Welt von 2011 werden nur die eng kooperierenden Länder in der Lage sein, die notwendigen Mittel zu schaffen, um die Herausforderungen, die sie erwarten, zu bewältigen.“

 




Redaktionshinweise:

 

  1. Pwc Luxembourg (www.pwc.com/lu) beschäftigt nahezu 2000 Mitarbeiter aus 53 verschiedenen Ländern. PwC bietet branchenspezifische Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung. Dort schaffen wir für unsere Mandanten den Mehrwert, den sie erwarten. Mehr als 161.000 Mitarbeiter in 154 Ländern entwickeln in unserem internationalen Netzwerk mit ihren Ideen, ihrer Erfahrung und ihrer Expertise neue Perspektiven und praxisnahe Lösungen.
  2. «PwC» bezieht sich auf das Unternehmensnetzwerk von PricewaterhouseCoopers Internati­onal Limited (PwCIL). Jedes Mitglied dieses Netzwerks ist ein separates Rechtssubjekt und agiert nicht als Vertreter von PwCIL oder im Namen eines anderen Mitgliedsunternehmens. PwCIL erbringt keine Dienstleistungen für Kunden. PwCIL übernimmt keine Verantwortung für die Handlungen oder Versäumnisse der Mitgliedsunternehmen und kann für diese nicht haftbar gemacht werden. PwCIL ist nicht in der Lage, das fachkundige Urteil der einzelnen Unternehmen zu beeinflussen oder einzu­schränken. Ein Unternehmen kann für die Handlungen oder Unterlassungen eines anderen Mitglieds im Netzwerk nicht verantwortlich oder haftbar gemacht werden und ist nicht in der Lage, das fachkundige Urteil des Mitglieds oder von PwCIL zu beeinflussen oder einzuschränken.
  3. PwC hat den Namen von PricewaterhouseCoopers in PwC geändert. "PwC" schreibt sich im Text mit großem 'P' und großem 'C'. Nur im Logo sind alle Buchstaben kleingeschrieben.


[1]Die Festlegung des Transferpreises im Rahmen von Dienstleistungen zwischen Unternehmen ein und desselben Konzerns.